Mehr als eine Alternative!

Die moderne IT bietet uns viele neue Technologien und Möglichkeiten an.  Der Gewinn liegt weniger im Digitalisieren von alten Arbeitsmaterialien, als in einer enormen Vielfalt an neuen Möglichkeiten, Lernsequenzen attraktiver, umfassender und kooperativer zu gestalten. Hierbei ist es wichtig, dass wir neue Unterrichtskonzepte entwickeln.

 

"Gamify" ist ein Modebegriff geworden und löst bei Lehrkräften oft Bedenken aus. 

Games müssen unterhalten, damit sie gespielt werden, Unterricht muss Kompetenzen fördern und den Anschluss an das weiterführende Bildungsangebot sicherstellen. 

Was auf den ersten Blick wie ein Widerspruch aussieht muss keiner sein. Ein gutes Game benötigt ein klares Ziel und eine nachvollziehbare Struktur. Die User müssen gut gefordert aber keinesfalls überfordert sein (Passung) und jederzeit wissen wo sie sind und was als nächstes zu tun ist. Das gilt auch für Lernsequenzen. Nachhaltiger Unterricht soll aktivierend sein und zur vertieften Auseinandersetzung (Vernetzung) anregen. Dazu können wir viel von der Gameindustrie lernen.

Unterricht muss kein Game sein, aber wir können Elemente, die Games so attraktiv machen, in unseren Unterricht einflechten. Oft braucht es nur wenig: Eine Rahmengeschichte, ein lustiges oder schauerliches Bild (vor der trockenen Lektionsübersicht!), die Zusammenfassung der Resultate in einer "gesharten" Tabelle, präsentiert am Beamer; … …, die Möglichkeiten sind grenzenlos.

Wie weiter?